Tag 10: Vielerlei

Unsere Reise neigt sich zwar dem Ende zu, aber dadurch das Dimitra wieder fit ist (sie ist unglücklicher Weise in einem Warehouse gestürzt), könnten wir heute eine Menge der Dinge, die sie für uns geplant hat, erledigen. 
Der Tag begann mit einem Einkauf, den wir mittels Kontakten in einem Großmarkt erledigen konnten. 

Ziel war es 34 Familien mit etwas besonderen Lebensmitteln zu versorgen, die sie sich natürlich selber nicht leisten können. Am Ende sind wir dann mit zwei vollbepackten und übergroßen Einkaufswagen voller Oliven, Öl und Brotaufstrichen und vielem Anderen aus dem Markt rausgerollt. Anschließen ging es dann in das Warehouse von Dimitra, um die ca. 600 Kilo Nahrung in einzelne Pakete, je nach Bedarf, für die Familien in Sindos zu packen. 


Morgen früh werden die Pakete dann mit frischem Hühnchen komplettiert und danach auch natürlich noch verteilt.

Gegen Mittag haben wir uns dann auf den Weg zu Robbys Warehouse gemacht, um dort Hanifa und Johannes abzusetzen, die in die „Bananen-Crew“ eingeteilt wurden. Die Beiden sind dann mit ein paar  Kisten voller Bananen in das Camp Sinatex gefahren, um diese dort zu verteilen. Aber es dabei in dieser Erzählung zu belassen, wäre mehr als schade. Die Bananen-Crew genießt nämlich vor Allem bei den Kindern große Beliebtheit. Und so haben sie sich in dem Camp ein wenig länger aufgehalten, um mit den Kindern zu Spielen und zu Singen: „Thank you, Banana Crew!“

Sebastian und ich sind währenddessen zu einem Lidl in der Nähe gefahren, um dort Waschpulver und Shampoo zu kaufen, welche dringend von „With Open Hearts“ gebraucht wurde, um griechische Familien zu unterstützen, die an der Existenz-Grenze leben. 

Die Dame im Supermarkt war zwar recht überrascht, als wir mit 30 großen Paketen Waschpulver an der Kasse standen, aber die hat uns trotzdem durch-gewunken.
Über unsere Spende haben sich die zwei Frauen, die wir in dem Warehouse getroffen haben, sehr gefreut, was uns dann natürlich auch glücklich gestimmt hat!

Am späten Abend haben wir uns dann noch mit den Studenten aus Halle, von „Taten statt warten“ zum Essen getroffen, die gestern Abend in Thessaloniki angekommen sind. Mit ihnen zusammen gehen wir dann später noch zu einer Vernissage von Zozan Hamo, die selbstgemalte Bilder ausstellt, die hauptsächlich von ihrer Flucht aus Syrien handeln.

Alles in allem ein sehr erfolgreicher Tag!

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