Allzeit bereit!

 

Der heutige Tag begann gegen 8:30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und der Planung für den weiteren Verlauf. Auf dem Plan standen heute die Unterstützung im „Help Refugees Warehouse“ und in der „Soul Food Kitchen“.

Sven benötigte am späten Abend noch Hilfe, um in einem prekären Viertel Thessalonikis nach obdachlosen Neuankömmlingen Ausschau zu halten, wozu sich Gereon und Johannes bereit erklärt haben. Bereits am Vorabend haben wir besprochen, dass Jan und Riad der „Soul Food Kitchen“ zur Hand gehen und wir mit dem Rest der Truppe (Sebastian, Leon, Gereon, Phillip, Max, Dario, Ada, Johannes) im Warehouse helfen werden.

Um 9:00 Uhr sind Sebastian, Leon, Dario und Johannes schon Richtung Warehouse gefahren, um auf dem Weg für die fünfköpfige Familie, die wir gestern als „Emergency“ in einem Hotel unterbringen konnten, genügend Lebensmittel für das Frühstück der nächsten Tage zu kaufen. Für die warmen Mahlzeiten konnten wir auf die „Soul Food Kitchen“ zählen.

Um kurz nach 10:00 Uhr haben sich alle im „Help Refugees Warehouse“ eingefunden. Jan und Riad sind gleich an die Arbeit in der Kitchen gegangen. Die Anderen wurden bereits im Warehouse erwartet und es folgte eine detaillierte Vorstellung der verschiedenen Aufgabenbereiche vor Ort und auch der Möglichkeiten, außerhalb Hilfe zu leisten.

Nach dieser Vorstellungsrunde wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe sortierte Kartons nach ihrem Inhalt, während die andere Gruppe derzeit benötigte Spenden (Winterjacken für Frauen, Kinder und Männer, sortiert nach Größe und Geschlecht, sowie nach Wettertauglichkeit) in Säcke verpackt und beschriftet hat.

Gegen 13 Uhr sind Sebastian und Riad losgefahren, um unter anderem unsere am Morgen gekauften Lebensmittel zu der Familie zu bringen.

Um 17:00 Uhr hat das Warehouse-Team seine Arbeit beendet und sind nach kurzer Rücksprache mit dem Küchen-Team wieder zurück zum Hostel gefahren, da Jan und Riad noch bis 19 Uhr gebraucht wurden.
Gereon und Johannes konnten leider nicht mehr gemeinsam Sven nach obdachlosen Familien suchen, da Sven leider durch andere Termine verhindert war.

Im Laufe des Tages bekamen wir eine Anfrage, ob es möglich sei, um 19:30 Uhr eine der Familien, welche schon am Vorabend von uns untergebracht wurde, mit Ingrid (Koordinatorin von „Northern Greece Volunteers“) in eine Notfallambulanz zu einer Untersuchung zu begleiten. Also fuhren Leon und Sebastian kurzerhand los und verbrachten die Nacht mit Ingrid, den Eltern und den drei Kindern in der mehr als  tristen Notaufnahme eines salonikischen Krankenhauses. Dort hieß es dann warten… nach 5 Stunden war es soweit.  Die Familie konnte behandelt werden und gegen 3 Uhr nachts lagen Leon und Sebastian in ihren Betten um für den nächsten Tag Kraft zu tanken. Denn da muss das jüngste Mitglied der Familie zu einem weiteren Krankenhaus in Thessaloniki, da das Besuchte nicht über die nötigen Ressourcen für eine Behandlung des Kleinen verfügte.

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